DDR-Halbleiter



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Zu diesem Thema gibt es bereits einige Zusammenfassungen von Daten im Web; ich möchte hier speziell auf das Archiv des "Funkamateur" verweisen (s. Linkliste). Ergänzend dazu eine Zusammenstellung der Verstärkungsfaktoren der Transistoren:

Kennbuchstabe Germaniumtransistor Siliziumtransistor
A18-35 18-35
B28-56 28-71
C45-90 56-140
D71-140 112-280
E112-224 224-560
F- 450-1120

Das folgende Foto zeigt einige Beispiele für die Bauform "Miniplast". Der Aufdruck in der oberen Zeile beginnt mit dem Kennbuchstaben der Stromverstärkung, danach folgt ein Herstellcode. Die untere Zeile enthält den Typ, wobei das S für Silizium entfällt (ist eindeutig, Germanium in diesem Gehäuse gab es nicht). Die Hunderterstelle wurde auch weggelassen; das hätte zu Doppeldeutigkeiten bei den Typen SC207 und SC307 geführt, darum wurde bei den pnp-Typen der zweite Buchstabe ebenfalls weggelassen und stattdessen die Ziffernfolge in voller Länge aufgedruckt. In der Reihenfolge von rechts nach links sind zu sehen:

  1. Ein Aufmerksamkeitstest. Es handelt sich um keinen Transistor, sondern um eine Doppeldiode SAL 41 mit der Anschlußbelegung A1 - K1A2 - K2. (schnelle Schaltdiode, 15V, 20mA)
  2. SC 239 in der Stromverstärkungsklasse D (rauscharmer NF-Verstärker)
  3. SC 207 in der Stromverstärkungsklasse F (rauscharmer NF-Verstärker, älterer Typ)
  4. SC 308 in der Stromverstärkungsklasse D (pnp-Typ)
  5. SS 218 in der Stromverstärkungsklasse C (Schalttransistor, 20V, 100mA)

Die nächsten Abbildungen zeigen einige Germanium-Typen: den GD 170 C (Germanium-Leistungstransistor; 5,3W), einen GF 105 (HF-Verstärker; Transitfrequenz 7MHz) und einen GS 121 D (Schalttransistor, vielfach in den Robotron-R300-Rechenanlagen verbaut).

Zum Schluß noch ein Siliziumtyp für alle Fälle: der SF 128 C. Bei den Typen mit Metallgehäuse war üblicherweise die komplette Typenbezeichnung mit der Kennung für die Stromverstärkung am Ende aufgedruckt.