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Labor-Stromversorgungsgerät |
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Das hier beschriebene Spannungsversorgungsgerät basiert auf einer Regelschaltung, die im Elektronik-Kompendium veröffentlicht wurde. Die Details zur Funktion können in der Schaltungsbeschreibung von Thomas Schaerer nachgelesen werden. Mit seiner freundlichen Einwilligung ist mir die Vorstellung dieser Anwendung möglich, gleichzeitig weise ich darauf hin, daß sämtliche Eigentumsrechte an der Reglerschaltung bei Thomas Schaerer verbleiben und jegliche kommerzielle Verwertung mit ihm zu vereinbaren ist. Die Kontaktaufnahme ist über www.elektronik-kompendium.de möglich. Fragen und Hinweise zu meinem Projekt sind dagegen direkt an mich zu richten. Ich beschränke mich hier auf die Erläuterung der Änderungen und Erweiterungen, die ich vorgenommen habe. Im Einzelnen sind das folgende:
Aber der Reihe nach. Für den Austausch des Transistors gibt es keine Veranlassung, die auf den Daten beruht. Einerseits lag der TIP2955 in der Bastelkiste und der zweite Grund ist die Bauform, welche die Unterbringung aller Bauteile des Reglers auf der Platine ermöglicht und gleichzeitig eine platzsparende Anordnung auf dem Kühlkörper zuläßt. Thomas Schaerers Hinweis auf einen möglichst großen Abstand auf dem Kühlkörper zum BD139 habe ich bewußt nicht umgesetzt, weil bei meinem Aufbau ein Lüfter die Kühlkörper direkt anströmt. Thermische Probleme gab es bislang nicht - ich setze das Gerät allerdings auch nur bis maximal 2 A Ausgangsstrom ein.
Der eingesetzte Netztrafo liefert ca. 21 V Wechselspannung. Um die daraus resultierende höhere Gleichspannung am Ausgang verfügbar zu haben, wurde der Spannungsteiler R6/R7 geringfügig umdimensioniert. Die Rohspannung beträgt unbelastet ca. 30 V und liegt damit noch unter der zulässigen Betriebsspannung des LM 358.
Um eine Strom- und Spannungsmessung mit wenig Aufwand zu realisieren, habe ich LCD-Voltmetermodule des Typs LDP-135 LCD eingesetzt. Dabei handelt es sich um kompakte Displays mit AD-Wandler zur Klipp-Montage in der Frontplatte. Der kleinste Meßbereich beträgt 199,9 mV. Darauf muß der Shunt abgestimmt werden. Die Position des Kommas wird mit einer Lötbrücke festgelegt, der Meßbereich durch zwei einzulötende Widerstände als Spannungsteiler. Darüberhinaus enthalten die Module einen Einstellregler zur Korrektur des Anzeige-Endwertes in einem kleinen Bereich. Es ist darum auf jeden Fall ratsam, für Spannungsteiler und Shunt engtolerierte Widerstände zu verwenden. Die Module können nur mit einer von der Meßspannung galvanisch getrennten Versorgungsspannung von 9 V betrieben werden - für dieses Gerät sind also 4 Spannungsregler mit je einer eigenen Trafowicklung zur Display-Versorgung vorzusehen. Der praktische Aufbau des GerätesIm folgenden Schema ist die Verbindung der einzelnen Baugruppen zum kompletten Gerät dargestellt. Abweichend von einigen anderen Dualspannungs-Versorgungen habe ich beide Spannungen galvanisch getrennt herausgeführt. Dadurch erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten des Gerätes. Es ist für Anwendungen gesorgt, die eben diese galvanische Trennung erfordern, aber auch für Anwendungen mit positiver und negativer Versorgung. Durch Reihenschaltung beider Regler sind Spannungen bis über 50 V möglich.
An dieser Stelle sei daran erinnert, daß Arbeiten an Netzspannung führenden Einrichtungen nur von entsprechend sachkundigen Personen ausgeführt werden dürfen! Hier können die Eagle-Dateien für den Regler und die Displayversorgung heruntergeladen werden (svg7.zip - 108kB). Damit möchte ich das Nachbauen - unter Beachtung der oben erläuterten Urheberrechte von Thomas Schaerer - erleichtern und gleichzeitig die Möglichkeit für Anpassungen an andere Bauteilabmessungen offen lassen. In diesem Zusammenhang noch ein paar Worte zur Kühlung und Leistungsgrenzen. Die folgende Tabelle enthält die thermischen Kennwerte geeigneter Längstransistoren:
Man sieht, daß der MJ2955 bezüglich Leistung und Sperrschichttemperatur die besseren Werte hat. Ausreichend Kühlung vorausgesetzt, sind diese Parameter aber kein Entscheidungsgrund bei den angestrebten Kennwerten des Gerätes. Bei einer Rohspannung von 30 V und einer Strombegrenzung auf 2 A beträgt die maximal mögliche Verlustleistung unter Vernachlässigung aller Spannungsabfälle (Gleichrichter, Shunt) 60 W. Abschließend noch eine Aufnahme in Richtung der Leistungshalbleiter der Reglerplatinen:
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